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 Bruno Winzer und die NATO-Pläne
Bruno Winzer und die NATO

Es gibt ja immer noch genügend Leute, die nicht glauben wollen oder gar leugnen, daß der BRD-Imperialismus, besonders unter Adenauer, schon in den 50er und 60er Jahren Angriffspläne gegen die DDR und andere RGW-Staaten geplant hatte.
Genannt sei hier zum Beispiel der Plan Deco 2, mit denen man die DDR "aufrollen" wollte.
Die militärische Planung der Bundeswehr war (und ist...) der des Dritten Reiches nicht unähnlich. - Ist ja auch kein Wunder, denn die Bundeswehr wurde von ehemaligen Nazigenerälen gegründet!....

Ein Zeuge, der das aus erster Hand bestätigen konnte, war der ehemalige Major der Bundeswehr, Bruno Winzer, der 1960 in die DDR geflüchtet ist und diese NATO-Pläne ans Licht gebracht hat.

Die angehängte Datei führt zum Originalton von Bruno Winzer, der Anfang der 60er Jahre darüber berichtete.

In diesem Zusammenhang ist es nicht nur verständlich, sondern zwecks Friedenssicherung höchste Pflicht der DDR gewesen, am 13. August 1961 die Grenze zur BRD und zu Westberlin zu schließen, denn die Kriegsvorbereitungen der NATO liefen bereits auf Hochtouren!

Zu Bruno Winzer:

Bruno Winzer wurde am 15.10.1912 als jüngster Sohn einer Beamtenfamilie in Berlin geboren.
Im Geiste nationalistischen Sendungsbewußtseins erzogen, trat er nach dem Besuch des Realgymnasiums
1931 in die Reichswehr ein, um Berufssoldat zu werden. 1935 in die Wehrmacht übernommen und schnell befördert, nahm er als Offizier am Zweiten Weltkrieg in Frankreich und in der Sowjetunion teil, zunächst bei der Infanterie, dann bei der Panzerwaffe.
Bei Kriegsende geriet er in englische Kriegsgefangenschaft und leistete noch bis Juli 1946 als Kommandeur
einer MP-Einheit bewaffneten Dienst. Nach seiner Entlassung arbeitete er als Privatchauffeur, Vertreter und Bankkaufmann. 1957 erlag er, den Vorspiegelungen von einer demokratischen neuen Armee vertrauend, ein drittes Mal den alten Verführern und wurde Offizier der Bundeswehr. Erst seine Dienststellung als Presseoffizier der Luftwaffengruppe Süd in Karlsruhe, im Rang eines Majors, seine Teilnahme an Speziallehrgängen, seine Begegnungen mit Minister Franz Joseph Strauß und seine Einsicht in geheime Projekte der militärischen Planung öffneten ihm endgültig die Augen. Im Mai 1960 erfolgte unter dramatischen Umständen Bruno Winzers Übertritt in die DDR. Seit dieser Zeit war er vor allem als Journalist für Fernsehen, Rundfunk und Presse tätig.

(Aus Bruno Winzers autobiographischem Buch "Soldat in drei Armeen")



Die Gegenwart mag trügen, die Zukunft bleibt uns treu - ob Hoffnungen verfliegen, sie wachsen immer neu!
Karl Liebknecht

Mikro, 27.01.2007 17:19
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