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 Zur Behandlung sowjetischer Kriegsgefangener nach dem 2.WK - Eine neue Antwort erstellen Ihre Schreibrechte
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 RE: Zur Behandlung sowjetischer Kriegsgefangener nach dem 2.WK
Zitat Wlassow:

"Seine politischen Ziele veröffentlichte Wlassow im sogenannten Prager Manifest vom 14. November 1944. Er wollte einen Sturz des Bolschewismus, aber keine Rückkehr zum Zarentum. Er proklamierte den Schutz des Einzelnen vor der Willkür und die Möglichkeit der Aneignung der Früchte eigener Arbeit, ferner die bürgerlichen Freiheits-Grundrechte und den Schutz des durch eigene Arbeit erworbenen Privateigentums. Das Ansinnen Himmlers, auch den "Kampf gegen das Judentum" als Ziel in das Manifest aufzunehmen, wies Wlassow zurück.

Warum er sich aber mit den Nazimördern zusammen getan hat ist für mich unbegreiflich. Der Feind meines Feindes ist nicht automatisch mein Freund."



...Sturz des Bolschewismus.... - also Beseitigung der hart erkämpften Macht der Arbeiter und Bauern,die nicht nur mit dem Zarentum, sondern auch mit der Knechtung der Kleinbauern, mit dem Analphabetismus, mit sozialen Mißständen, mit dem Krieg usw. gemacht hat? Wlassow wollte also zurück zum Kapitalismus, und dabei war ihm jedes Mittel recht. Daß er sich mit den deutschen Faschisten zusammengetan hat, zeigt seine wahre Haltung, auch, wenn er sich in bestimmten Fragen gewissen "Irrtümern" hingab.

....Schutz des Einzelnen vor der Willkür und die Möglichkeit der Aneignung der Früchte eigener Arbeit, ferner die bürgerlichen Freiheits-Grundrechte und den Schutz des durch eigene Arbeit erworbenen Privateigentums....
Der Schutz der Früchte der eigenen Arbeit war garantiert. Der Freiheitsbegriff wird aber leider sehr oft durch die bürgerliche Klasse mißbraucht. Immer muß man fragen: Wessen Freiheit?
Die Freiheit des Einzelnen muß immer dort enden, wo sie anderen schadet.

Weil Wlassow die Beseitigung des ersten sozialistischen Staates der Welt erreichen wollte, deshalb schloß er sich mit den Faschisten zusammen. Er wollte die "Gunst der Stunde" nutzen. Logisch und richtig, daß solchen Leuten von der Sowjetregierung härteste Strafen drohten...

Mikro, 01.07.2007 13:20
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